LED Treiber

LED Treiber

LED Treiber und andere LED Betriebsgeräte

für den professionellen Einsatz in LED-Leuchten. Leuchtenhersteller finden eine große Übersicht an LED Treiber mit vielseitigen Steuerungsmöglichkeiten über:

  • DALI - Schnittstelle
  • 1..10V Analog-Betrieb
  • Tast-Dimm-Eingang (sog. Pushbutton dimmen) 

 

Übersicht Betrieb von LED

  • Wir bieten effiziente LED Treiber für nahezu jeden Anwendungsfall.
  • Ob DALI- oder 1..10V-Dimmen, via Push-Button oder auch Phasenabschnittsdimmung,
  • Geeignet für nur eine LED oder bis zu 35 LEDs in Reihe.
  • Durch Dip-Schalter können vielfältige Betriebsmodi eingestellt werden.
  • Besonders die LED Treiber der TCI Jolly Serie erlauben einen Master-Slave-Betrieb von LED-Treibern über einfache Sync-Leitungen.
  • Auf Wunsch sind auch einige der LED-Treiber mit Conformal Coating erhältlich.
     

Zögern Sie nicht eine Anfrage an unsere LED Treiber Experten zu stellen.
Wir beraten Sie gerne. (Ihre LED-Treiber-Hotline: +49-831-52763143)

 

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Anforderungen an LED Vorschaltgeräte/Konstantstromquellen

LED-Lampen und Leuchten sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Hersteller beginnen hier eigene Idee umzusetzen. Damit einhergehend ist es unumgänglich sich auch mit neuer Technologie auseinander zu setzen. Zur vollständigen Spezifizierung einer LED-Leuchte tragen die Eigenschaften der eingesetzten LEDs nur zum Teil bei. Gerade hinsichtlich Lebensdauer, Dimmbarkeit und auch Systemlichtausbeute spielt der verwendete LED-Treiber eine Schlüssel-Rolle. Diese Eigenschaften eines LED-Treibers werden nachstehend für unsere Kunden und Leser näher erläutert.

Übersicht:

 

Was ist ein LED-Treiber?

Im Unterschied zu einer Konstantspannungsquelle fungiert ein LED-Treiber als Konstantstromquelle. Dieser "treibt" einen konstanten, bzw. kontrollierten oder begrenzten Strom durch eine LED oder ein LED-Modul. Anders als z.B. Glühlampen ist ein kontrollierter Betrieb von LEDs über eine konstante Spannung nicht möglich. Somit werden hier sog. Strom-Treiber-Schaltungen integriert. Entsprechend sind LED-Treiber besondere Betriebsgeräte für LEDs und LED-Module. Siehe auch Konstantstromquellen.

Lebensdauer

Auf der einen Seite wird gerne mit der hohen Lebensdauer von LEDs geworben. Vorausgesetzt, es wird für ausreichende Entwärmung der LEDs gesorgt. Auf der anderen Seite müssen auch die Betriebsbedingungen für den im Leuchtengehäuse integrierten LED-Treiber stimmen. So finden sich z.B. Angaben von ta = -25…50°C (ta = temperature ambient) und eine Lebensdauer von 50.000Std ist nur zu erwarten, wenn die Temperatur am tc-Punkt (tc = temperature case) z.B. < 70°C gehalten wird.
Meist werden die LEDs über das Gehäuse gekühlt, was häufig schon für die LED-Betriebsgeräte eine Sauna darstellt. Das ist häufig der Grund, warum Hersteller die LED-Betriebsgeräte auch mal in einem externen Gehäuse betreiben.

Übrigens – ein hoher tc-Wert deutet nicht automatisch daraufhin, dass der LED Treiber auch bei höheren Umgebungstemperaturen betrieben werden kann.
Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Temperaturen in und um den LED-Treiber gehalten werden, desto mehr danken es die eingesetzten Elektrolytkondensatoren mit längerer Lebensdauer.
Weiterführenden Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.
Das Thema Schalthäufigkeit als lebensdauerbestimmende Eigenschaft gilt eher für den Schalter selbst, da die Einschaltströme mancher LED-Betriebsgeräte unerwartet hoch sein können und so manche Sicherung schon mal auslösen lassen. Diese Einschaltströme (inrush current) können für kurze Zeit (z.B. 50µs) Werte von 5-20A annehmen. Bei Parallelbetrieb mehrerer Geräte reagiert dann schon mal die Sicherung.

Dimmbarkeit

Konnten Leuchten mit Energiesparlampen oder Glühbirnen bisher über Triac-Dimmer (Phasenabschnitts-Steuerung) einfach gedimmt werden, so ist beim Tausch gegen LED-Leuchten schon genau hinzuschauen. Beinhaltet diese ein geeignetes LED-Betriebsgerät wie z.B. das bewährte DC-Jolly-MD der Fa. TCI, kann getauscht werden. Wohlwissend, dass nicht mehr über diese Betriebsart vollständig auf Null herunter gedimmt werden kann. Dieser LED Treiber ist beispielhaft einer von vielen aus der universellen Produktfamilie der Fa. TCI aus Italien.
TCI bietet mit der „Jolly-Familie“ eine Vielzahl von Betriebsgeräten an, die je nach Auswahl folgende Betriebsarten zum Dimmen von LEDs ermöglichen:

Push-Button-Betrieb:

Der LED-Treiber liegt permanent an Versorgungsspannung 230V AC. Eine Leitung wird über einen Taster, statt früher dem Schalter) zwischen Phase und Tasteingang verdrahtet. So kann mittels Tasten die Leuchte durch kurzes Tippen an-, bzw. ausgeschalten werden. Hält man den Taster gedrückt so wird entweder rauf oder runter gedimmt.

1-10V-Betrieb:

Das LED-Betriebsgerät, häufig auch LED-Konverter bezeichnet, wird mittels Potentiometer (bei aktivierter 1-10V-Schnittstelle) an den zwei betreffenden Anschlüssen gesteuert. Alternativ kann auch eine äquivalente Gleichspannung angelegt werden.

DALI-Betrieb:

Einige der LED Treiber besitzen auch einen DALI-Eingang (DALI = Digital Adressable Lighting Interface). Dieses Bus-System erlaubt über Adressierung jede Leuchte einzeln anzusteuern.
Noch nicht von der Jolly-Familie unterstützt, aber der Vollständigkeit halber erwähnt:

DMX-Betrieb:

Ein symmetrisches Übertragungsverfahren mit kleinen Spannungspegeln zwischen ±1,5 V und ±5 V. Diese müssen getrennt von der Netzleitung geführt werden. Diese Technik findet häufig in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik Anwendung. Bisher sind nur wenige LED-Treiber mit dieser Steuerung kompatibel.

Systemlichtausbeute

Systemlichtausbeute definiert sich als die Betrachtung der gesamten Kette von elektrischer Energie rein, Licht raus. Das Produkt aller Wirkungsgrade ergibt oft einen ernüchternden Wert. Üblicherweise setzt sich ein System aus

  • LED-Treiber (0,7 – 0,9)
  • LED gemäß Datenblatt (z.B. 115 lm/W)
  • LED Korrektur (Derating z.B. 0,9) basierend auf abweichender Betriebstemperatur vom Datenblatt
  • Optik (ca. 0,9)

Beispiel 1:

Verwendung eines guten LED-Treiber mit 90% Wirkungsgrad und weiteren Werten aus vorherstehender Tabelle:

0,9 * 115 lm/W * 0,9 *0,9 = ca. 84 lm/W

Beispiel 2:

Verwendung schlechten LED-Treibers mit 70% Wirkungsgrad:

0,7 * 115 lm/W * 0,9 *0,9 = ca. 65 lm/W

Fazit:

Es lohnt nicht nur in die besten LEDs zu investieren, alle Komponenten müssen mitspielen.

Weitere relevante Kennwerte von LED-Betriebsgeräten:

Neben Wirkungsgrad, Betriebstemperatur, tc, Dimmbarkeit und dem Betriebsstrom sind noch weitere Kriterien bei der Auswahl eines LED-Treibers zu beachten.

  • PWM-Frequenz,
  • max. Betriebsspannung,
  • Unterbrechung Sekundär möglich (Prüfspannung),
  • Abschaltung bei Übertemperatur,
  • Surge-Festigkeit,
  • Schutzklasse (SELV, I, II) ,
  • Schutzart,
  • PFC
  • Kaskadierung
  • Standards, Normen

Soweit nicht im Datenblatt verfügbar, kontaktieren Sie uns.
 

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